Umwelt und Exposition

Auswahl des Atemschutzes

Geplant ist ein Modul, das die Maske an eine Messung bindet statt an einen Katalog: die im Betrieb gemessene Konzentration, der daraus gegenüber dem Grenzwert entstehende Gefährdungsquotient, der Schutzfaktor der gewählten Klasse und die an der Person durchgeführte Dichtsitzprüfung werden als Teile einer Entscheidung festgehalten.

Diese Seite ist für Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Arbeitshygienikerinnen und Betriebsverantwortliche geschrieben, welche die Auswahl des Atemschutzes samt Begründung erfasst haben wollen.

Geplanter Umfang des Moduls

  • UmgebungsdatensatzWelche Einwirkung, bei welcher Tätigkeit, welche Konzentration gemessen wurde, der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre und ob eine unmittelbar gefährliche Lage vorliegt. Die Entscheidung beginnt bei diesen Zeilen; der Name der Maske wird zuletzt geschrieben.
  • Die drei Zahlen der EntscheidungDer Gefährdungsquotient aus gemessener Konzentration geteilt durch den Grenzwert, der der gewählten Klasse zugewiesene Schutzfaktor und die für diese Klasse ermittelte maximale Einsatzkonzentration stehen in getrennten Feldern; welche Größe die Entscheidung getragen hat, bleibt im Datensatz.
  • Identität der AusrüstungMaskentyp, Filterklasse, eingehaltene Norm, Herstellungs- und Verfallsdatum, Seriennummer und Ausgabenachweis werden geführt. Derselbe Datensatz arbeitet über ein gemeinsames Feld mit dem Bestand der persönlichen Schutzausrüstung zusammen.
  • DichtsitzprüfungDer Schutzfaktor beruht auf der Annahme, dass die Maske am Gesicht der Person dicht sitzt. Festzuhalten, wann und mit welchem Verfahren die Dichtsitzprüfung erfolgte und welche Bedingungen den Sitz beeinflussen, gehört zum geplanten Umfang.
  • Nutzungs- und WechselnachweisWann der Filter eingesetzt und gewechselt wurde, Reinigungs- und Wartungsnachweise, Tragezeit und Unterweisungsnachweise stehen im selben Register; daraus folgt der Kalender für den nächsten Wechsel.

Warum die Entscheidung bei der Messung beginnt und nicht bei der Maske

Dieser Abschnitt beschreibt die Frage, die das Modul festhält.

Persönliche Schutzausrüstung ist die letzte Stufe der Rangfolge der Schutzmaßnahmen. Eine Maske, die gewählt wird, ohne zuvor die Quelle zu beseitigen, weniger gefährliche Stoffe einzusetzen und durch Lüftung zu trennen, ist selbst dann die falsche Entscheidung, wenn es die richtige Maske ist.

Ist die Auswahlstufe erreicht, steht auch die Reihenfolge fest: Die Konzentration im Betrieb wird gemessen und durch den Grenzwert geteilt, was den Gefährdungsquotienten ergibt. Der der Klasse der gewählten Maske zugewiesene Schutzfaktor muss diesen Quotienten übersteigen, und die für diese Klasse ermittelte maximale Einsatzkonzentration darf nicht überschritten werden.

Dass Filtergeräte die Luft des Betriebs reinigen und keine eigene Luft zuführen, ist eine weitere Grenze, die der Datensatz ausdrücklich festhält. Lagen mit unzureichendem Sauerstoff oder solche, in denen nicht bekannt ist, welcher Stoff in welcher Konzentration vorliegt, verlangen eine gesonderte Entscheidung.

Was dieses Modul nicht abdeckt

Die Seite empfiehlt weder Marke noch Modell noch Produkt; der Datensatz läuft über Klasse, Norm und Messung. Die Produktwahl ist die Entscheidung des Arbeitgebers und der Beschaffung.

Die gesundheitliche Eignung und die Nachbetreuung einer Person, die eine Maske trägt, liegen auf der Seite der arbeitsmedizinischen Vorsorge; diese Seite behandelt die Arbeitsplatzmessung und den Ausrüstungsdatensatz.

Was diese Seite sagt und was nicht

Heute offen ist der Rahmen der Entscheidung: Antwort- und Leitfadenseiten sind ohne Konto lesbar.

Umwelt und Exposition

Wo bewahren Sie Ihre Auswahlentscheidung auf

Sagen Sie uns, für welche Einwirkungen Sie Atemschutz einsetzen und wo Sie die Begründung heute ablegen; diese Rückmeldung fließt in die Reihenfolge der Roadmap ein.

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